Wiener Intermezzo. Liebesroman aus dem Wien Maria Theresias Marie Andrevsky

ISBN:

Published: August 19th 2013

Kindle Edition

200 pages


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Wiener Intermezzo. Liebesroman aus dem Wien Maria Theresias  by  Marie Andrevsky

Wiener Intermezzo. Liebesroman aus dem Wien Maria Theresias by Marie Andrevsky
August 19th 2013 | Kindle Edition | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, RTF | 200 pages | ISBN: | 8.74 Mb

Rudolf von Krieglach trifft bei einem Jagdausflug die junge Clara von Fallersberg, die er unwissentlich kompromittiert. Der einzig ehrenhafte Ausweg für Rudolf ist eine überstürzte Eheschließung, die er in Wien zu annullieren gedenkt. Da Rudolf ClaraMoreRudolf von Krieglach trifft bei einem Jagdausflug die junge Clara von Fallersberg, die er unwissentlich kompromittiert.

Der einzig ehrenhafte Ausweg für Rudolf ist eine überstürzte Eheschließung, die er in Wien zu annullieren gedenkt. Da Rudolf Clara ersparen will, in ihr herzloses Elternhaus zurückkehren zu müssen, vereinbaren sie, mit der Annullierung zu warten, bis Clara einen Mann gefunden hat, der ihre Liebe zur Musik teilt. Christina von Winterfeld, die Frau von Rudolfs bestem Freund Stefan, verschafft ihr die Möglichkeit, in ihrem Haus ein Cembalo-Konzert zu geben.

Unter den Gästen befindet sich auch Willibald von Gluck, der Hofkompositeur der Kaiserin. Falls er sie protegiert, stehen Clara alle Türen offen. Doch dann brechen die Schwarzen Blattern über Wien herein und fordern ihre Opfer ...Ein Liebesroman aus dem Wien Maria Theresias, ca 250 gedruckte BuchseitenMarie Andrevsky lebt mit ihrer Familie in Wien. Sie spricht mehrere Sprachen und erlag schon früh der Faszination des Schreibens. In ihren Geschichten erwacht das alte Wien mit all seiner Pracht wieder zum Leben.Unter dem Namen Fran Henz erzählt sie magische Geschichten, in denen sich Realität und Phantastik miteinander vermischen.Leseprobe:Er grübelte den restlichen Tag über diesem Problem.

Schließlich glaubte er, eine Lösung gefunden zu haben und bat Clara zu einer Unterredung. Sie trug ein Kleid, das er scheußlich fand, obwohl er sich im Allgemeinen nicht für Mode interessierte. Schon die Art, wie sie ihm mit sittsam im Schoß gefalteten Händen gegenübersaß und den Kopf gesenkt hielt, als erwarte sie ihr Todesurteil, löste hilflose Wut in ihm aus und am liebsten hätte er das Gespräch abgesagt.Er riss sich zusammen und sagte langsam: „Wie Sie wissen, wollte ich unsere Ehe so schnell als möglich annullieren lassen.“Sie nickte.„Nun, ich habe dabei nicht alle Fakten berücksichtigt.“ Er räusperte sich.

„Was werden Sie tun, wenn die Ehe annulliert ist? Welche Pläne haben Sie?“Sie studierte eingehend ihre verschränkten Finger. „Ich habe keine Pläne. Vermutlich werde ich zu meinen Eltern zurückgehen.“„Wollen Sie das?“Sie blickte auf. „Was ich will, spielt keine Rolle. Ich muss tun, was Sie oder meine Eltern von mir verlangen.“Rudolf versuchte, seine Ungeduld zu zügeln.

„Wenn Sie tun könnten, was immer Sie wollten, wenn Ihnen alle Wege offen stünden, welchen würden Sie wählen?“Clara sah ihn an, als hätte er in einer für sie unverständlichen Sprache gesprochen. Sie schwieg so lange, dass er schon nicht mehr mit einer Antwort rechnete.„Musik“, sagte sie leise. „Wenn ich wählen könnte, würde ich ein Leben für die Musik wählen.“Er hatte mit allem Möglichen gerechnet, einer hohen Apanage, mit der sie sich aufs Land zurückziehen konnte, den Eintritt in ein vornehmes Stift, aber diese Antwort machte ihn hilflos, denn er hatte nicht die geringste Ahnung, was sie damit meinte.„Die Bühne?

Sie wollen zum Theater?“, fragte er auf gut Glück, obwohl er sich das überhaupt nicht vorstellen konnte. Sie war ein unauffälliges graues Mäuschen, das sich bestimmt nicht wohlfühlte, wenn es im Mittelpunkt allgemeinen Interesses stand.Sie runzelte die Stirn.

„Nein, ich will Cembalo spielen. Vielleicht auch komponieren.“Auch mit dieser Antwort fing er nicht viel an. Im Geiste ging er die wenigen privaten Hauskonzerte durch, die er miterlebt hatte.



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